Multisensorik für Dienstleister & Personal Brands
Wie du erlebbar wirst ohne ein physisches Produkt.
Warum Multisensorik wichtig ist
Bei Dienstleistungen und Personal Brands geht es nicht um Produkte.
Es geht darum, dass Menschen dich erleben: deinen Stil, deine Energie, deine Klarheit.
Multisensorik bedeutet: Deine Identität wird über mehrere Sinneskanäle spürbar. Bewusst oder unbewusst.
Und genau das macht dich unverwechselbar.
1. Visuell: der stärkste Sinn deiner Marke
Hier entsteht der erste Eindruck und oft auch die Entscheidung.
- Brand Design (Logo, Typo, Farben)
- Bildsprache & Fotostil
- Kleidung & persönliches Auftreten
- Website, Social Media, Präsentationen
- Motion Design & Videoästhetik
Visuelle Konsistenz schafft Vertrauen.
Wenn alles wie aus einem Guss wirkt, sehen Menschen sofort: Das ist eine Marke.
2. Auditiver Sinn: dein Sound
Dienstleister klingen immer nach etwas.
- Stimme in Videos oder Calls
- Musikästhetik in Reels oder Videos
- Sprachmelodie, Klarheit, Ruhe
- Signature Sounds (optional)
Audio schafft Nähe – aber es ist kein Muss.
Es ist eine Option, die Verbindung verstärkt, wenn du sie nutzt.
3. Kinästhetisch: das „Gefühl“ im Kontakt
Das unterschätzteste Element.
Und gleichzeitig das, worüber Kund:innen am meisten sprechen.
- deine Art zu führen
- der Ablauf der Zusammenarbeit
- Präsenz, Ruhe, Klarheit
- Atmosphären in Calls oder Workshops
- Struktur, die Halt gibt
- Energie, die man sofort spürt
Menschen buchen weniger das Ergebnis, sie buchen das Gefühl.
4. Digitaler Tastsinn: UX & Touchpoints
Auch digital gibt es eine Art „Haptik“.
- wie flüssig etwas funktioniert
- intuitive Websites
- klare Strukturen
- hochwertige PDFs, Decks, Onboarding
- professionelles, ruhiges Design
Gute User Experience fühlt sich an wie hochwertige Materialien, nur digital.
5. Olfaktorisch & gustatorisch: subtil, aber wirkungsvoll
Dieser Bereich ist nicht für jeden relevant, aber in physischer Zusammenarbeit extrem stark:
- Duft im Raum
- Signature Drinks
- kulinarische Begleitung
- natürliche Elemente
- Atmosphäre, Licht, Materialität
Das schafft Tiefe und Erinnerbarkeit.
Gerüche verbinden sich direkt mit Emotionen.
6. Physische Touchpoints: was du anfassen kannst
Wenn du offline arbeitest, können auch folgende Elemente multisensorisch wirken:
- Papier & Haptik
- gedruckte Unterlagen
- Packaging
- Signage
- Räume, Licht, Texturen, Materialien
Alles Physische wird zum Erlebnis, wenn es bewusst gestaltet ist.
Was bedeutet das für moderne Dienstleister?
Multisensorik heißt nicht „mehr“.
Es heißt: bewusster. Klarer. Tiefer. Intensiver.
Einfach: spürbar.
Marken, die man nicht nur sieht, sondern spürt.
Fazit
Dich erlebbar zu machen, hat nichts mit Produkten zu tun.
Es hat mit Präsenz zu tun, mit Klarheit, mit Stil.
Mit dem, was Menschen wahrnehmen: visuell, auditiv, emotional, physisch, digital.
Du musst nicht alles nutzen.
Aber du solltest wissen, welche Sinne du aktiv bespielst.
Dort entsteht deine Marke.
KI-Logo, die Jogginghose unter den Markenkleidern
KI-Logo, die Jogginghose unter den Markenkleidern
Würdest du im Jogginganzug zu deinem wichtigsten Business-Termin gehen?
Karl Lagerfeld sagte einmal:
„Wer Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“
Ähnlich verhält es sich mit deinem Markenkleid, deinem Branding.
Stell dir vor, deine Marke wäre eine Person.
Wie kleidet sie sich? Wie wirkt sie auf andere?
MARKENKERN – der Teil, den niemand sieht, aber alle spüren
MARKENKERN – der Teil,
den niemand sieht, aber alle spüren
„Schönes Design bringt dich vielleicht auf die Bühne.
Aber dein Markenkern sorgt dafür, dass du dort bleibst.“
In meiner Arbeit treffe ich immer wieder UnternehmerInnen, die spüren, dass etwas nicht stimmt.
Das Design passt, die Website läuft, die Produkte sind gut – und trotzdem fühlt sich alles… diffus an.
Nicht greifbar. Nicht einzigartig. Austauschbar.
Meistens fehlt der Markenkern.
Nicht im Sinne von „wir haben da mal Werte aufgeschrieben“.
Sondern als echtes inneres Fundament:
✨ Was ist dein tiefstes Warum?
✨ Was willst du verändern?
✨ Was spürt man bei dir sofort – ohne ein Wort gelesen zu haben?
Lebensgefühl schafft Verbindung
Wir kaufen kein Produkt.
Wir kaufen ein Lebensgefühl.
Die Menschen hinter den Produkten
und ihre Geschichten sind es,
die uns emotional binden.
Ein außergewöhnliches Möbelstück?
Ein schönes Design? Beeindruckend.
Ein Mensch, der dieses Design lebt
und uns inspiriert? Unvergesslich.
Erlebnis-orientiertes Branding
Eine starke Marke geht weit über ein schönes Logo und ansprechendes Design hinaus – sie weckt Emotionen, spricht mehrere Sinne an und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Doch wie macht man eine Marke erlebbar? Wie kann sie in einer Welt der Reize und Ablenkungen hervorstechen? Die Antwort liegt in der Schaffung von Brand Experiences und Multisensorischem Branding
Die Kunst der Brand Experience-Erlebnisse die im Gedächtnis bleiben
Eine starke Brand Experience spricht alle Sinne an und bleibt dadurch nachhaltig im Gedächtnis der Kunden.
Erfolgreiche Luxusmarken setzen gezielt auf multisensorische Reize, um unvergessliche Momente zu schaffen.
Dabei spielen nicht nur visuelle Identität und Sprache eine Rolle, sondern auch Haptik, Duft, Klang und Interaktion.
Es geht darum, Kunden in eine Welt eintauchen zu lassen, die Emotionen weckt und Vertrauen schafft








